Autoversicherung

Kfz-Policen im Vergleich

Autoversicherung Selten war Geld verdienen so einfach. „Wer vom teuersten zum günstigsten Anbieter wechselt, kann bei der Kfz-Versicherung jährlich ein paar Hundert Euro sparen“, sagt Elke Weidenbach, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Mindestens sind verbesserte Leistungen fürs gleiche Geld drin.“

Interessenten müssen sich allerdings sputen. Stichtag für die Kündigung beim bisherigen Kfz-Versicherer ist traditionell der 30. November. Einige große Serviceanbieter, etwa die Allianz und die Ergo-Gruppe, schwimmen inzwischen zwar gegen den Strom und halten nicht mehr sklavisch an dem einheitlichen Wechseltermin zum 1. Januar fest. In diesen Fällen ist das Versicherungsjahr nicht mehr das Kalenderjahr, sondern ein individuell festgelegter Vertragstermin wie bei anderen Policen auch. „Die Gesellschaften wollen von diesem Termin weg, weil sie im Konkurrenzkampf regelmäßig an Bestand verlieren“, erläutert Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen. Unabhängig von der Vertragsgestaltung stehen Kunden, die ihren persönlichen Kündigungstermin verpassen, aber keineswegs auf verlorenem Posten.

Abseits des turnusmäßigen Stichtags profitieren sie von diversen Sonderkündigungsrechten, etwa, wenn die Versicherung die Beiträge erhöht, ohne zugleich die Leistungen zu verbessern. „In diesem Fall hat der Kunde einen Monat Zeit, eine Kündigung auszusprechen“, sagt Expertin Weidenbach. „Die Frist läuft ab dem Tag, an dem er das Mitteilungsschreiben der Versicherung erhält.“

Vorzeitiger Ausstieg

Ebenfalls die Reißleine ziehen können Versicherte, wenn sie ihr Fahrzeug abmelden oder stilllegen. Auch endet die Versicherung mit dem Verkauf des Autos. Zudem steht Kunden frei, nach einem Schadensfall ihrem Versicherer den Rücken zu kehren und zur Konkurrenz überzulaufen – und zwar unabhängig davon, ob und wie die Versicherung den Schaden reguliert. Finanzielle Verluste sind mit einem solchen Ausstieg in der Regel nicht verbunden: Das Gesetz schreibt vor, dass Allianz und Co. zu viel gezahlte Beiträge erstatten müssen. Wer also bereits fürs ganze Jahr bezahlt hat, aber schon Ende Juni aus dem Vertrag aussteigt, kann seine Beiträge für das zweite Halbjahr zurückverlangen.

Einzige Ausnahme: „Kunden, die weniger als ein Jahr bei ihrem Versicherer bleiben, müssen damit rechnen, dass die Assekuranz bei einer vorzeitigen Kündigung des Vertrages nach einem speziellen ‚Kurzzeittarif‘ abrechnet. Diese sind in der Regel teurer. Überläufer bekommen in einer solchen Konstellation deshalb meist nur einen Teil ihres Geldes zurück“, sagt Verbraucherschützerin Weidenbach.

Verwirrende Vielfalt

Wer sich mit Wechselgedanken trägt, sollte die Konditionen seines Wunschanbieters allerdings genau unter die Lupe nehmen. Das ist nicht immer einfach. Die Gesellschaften tun eine Menge dafür, den Kunden den Vergleich nach Kräften zu erschweren. Zwar gewähren alle Versicherer Nachlässe für langes unfallfreies Fahren, doch die Bedingungen variieren.

Manche umgarnen ihre Kunden mit Rabatten für Zweitwagen, andere werben mit Sonderkonditionen für Frauen, Familienväter, Bankangestellte oder Beamte. Neu im Programm sind zudem Preisnachlässe für Fahranfänger oder günstige Familientarife. Dennoch sollte sich niemand von wohlklingenden Rabatt-Angeboten blenden lassen. Manche Unternehmen unterbieten schon mit ihren normalen Tarifen die Billigangebote teurer Gesellschaften. Vielfach sind die Nachlässe außerdem an Bedingungen geknüpft: So darf etwa der Wagen nur vom Halter gefahren werden oder die Kilometerleistung ist begrenzt.

Qualitätscheck für Policen

Weiteres Manko beim Wechsel: Wer sich ausschließlich am Preis orientiert, riskiert einiges. Die billigste Autoversicherung kann schnell zur teuersten Variante werden, wenn im Ernstfall die Leistungen nicht stimmen. „Es gibt Mindeststandards, die keine Police unterschreiten sollte“, sagt Expertin Weidenbach. Während beim Kaskoschutz auch das persönliche Sicherheitsbedürfnis, das Alter des Autos und der persönliche Fahrstil die Tarifwahl mit bestimmen können, rät die Expertin zum Beispiel eindringlich dazu, bei der Haftpflichtversicherung die höchstmögliche Deckungssumme zu wählen.

Der Vergleichsrechner von Aspect Online selektiert daher nicht nur nach dem Preis, sondern weist auch besonders leistungsstarke Produkte mit einem Qualitätssiegel aus. Unerlässlich für diese Auszeichnung ist, dass der Kunde bei der Haftpflicht eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro erhält, dass die Versicherung auch für Schäden aufkommt, die mit Mietwagen im Ausland entstehen, und dass die Assekuranz auch dann zahlt, wenn der Kunde einen Schaden grob fahrlässig verursacht hat.

Quelle: focus.de

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