Umzugsunternehmen

Sie wollen umziehen und dabei Zeit, Mühen und Kosten sparen?
So viel kostet ein Umzugsunternehmen!

Ein entspannter Umzug, bei dem Sie sich zurücklehnen können? Das geht – mit kompetenter und zuverlässiger Unterstützung von erfahrenen Profis. In unserem Branchenverzeichnis, finden Sie Informationen und Kontaktdaten und können konkrete Angebote für Ihren Umzug einholen – schnell und unkompliziert.

Umzugsunternehmen und Umzugsfirma

Umzugsservice: Ja oder Nein?

Sie planen einen Umzug und wissen nicht, ob es sich lohnt ein Umzugsunternehmen zu beauftragen? Kaum ein Umzug gleicht dem anderen, jeder Umzug ist eine ganz individuelle Angelegenheit. Deshalb gibt es kein richtig oder falsch. Der Umzug einer 300 m² großen Villa stellt an die Umziehenden ganz andere Herausforderungen als der Umzug einer 20 m² großen Wohnung. Während man bei der Villa eine Vielzahl von Möbeltransportern benötigt, kann die kleine Wohnung fast mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umgezogen werden.

Aber nicht nur die Größe des Haushaltes fließt in die Entscheidung umziehen mit einer Möbelspedition oder selbst umziehen ein. Gibt es genügend Helfer, wie steht es um die Transportfahrzeuge, wie hoch ist das zur Verfügung stehende Budget und so weiter. Dieser Artikel verschafft Ihnen einen Überblick, was ein Umzug kostet und wann die Beauftragung eines Umzugsunternehmen Sinn macht. Selbst umziehen oder mit einem Möbelspediteur – beides hat Vor- und Nachteile. 

Während manche gerne selbst mit anpacken, graut es anderen davor selbst anzupacken. Dieser Artikel verschafft Ihnen ein Überblick und erleichtert Ihnen am Ende die Entscheidungsfindung – Möbelspedition oder selbst umziehen.

Welche Gründe sprechen für eine Umzugsfirma?

Viele Punkte sprechen für ein professionelles Umzugsunternehmen. Ihr Umzug soll komfortabel und schnell über die Bühne gehen, Sie sind gesundheitlich bzw. körperlich eingeschränkt, haben keinen Früherschein oder trauen sich nicht ein großes Fahrzeug zu fahren, wollen sich den Umzugsstress nicht antun und haben keine Helfer, all das spricht für einen Umzug mit einem Möbelspediteur. Aber auch wertvolle Möbel, Gegenstände, Bilder oder Antiquitäten sprechen für eine Möbelspedition, denn bei ihr ist Ihr Umzugsgut versichert.

Welche Gründe sprechen für einen Umzug in Eigenregie?

Die Kostenersparnis ist der Hauptgrund für einen Umzug in Eigenregie, aber unterschätzen Sie nicht die körperliche Beanspruchung und den großen Zeitaufwand. Wenn Sie das nicht scheut, dann steht einem Umzug in Eigenregie nichts im Weg. Dann brauchen Sie nur noch die nötigen Helfer und einen geeignetes Fahrzeug. Helfer und Fahrzeug können selbstverständlich gebucht bzw. angemietet werden.

Wer nur zwei Kisten Hab und Gut besitzt, wirft diese ins Auto und fertig. Studenten, junge und unabhängige Menschen fällt ein Umzug sehr leicht. Vor allem jene, die sich dem Minimalismus verschrien haben. Spätestens bei einer Übersiedlung hat solch ein Lebensstil einen Vorteil.

Möchten Sie beim Umzug Geld oder Zeit sparen?

Es gibt nur eine Entscheidung, entweder Sie sparen Geld oder Zeit. Die große Mehrheit entscheidet sich für das Geld, da Menschen bekanntlich zur Knausrigkeit neigen. Doch sollten Sie einige Dinge beachten, oft hat man diese nicht vor Augen.

Was passiert, wenn es passiert ist?

Es gibt einen wichtigen Grund, der für ein professionelles Umzugsunternehmen spricht. Dieser nennt sich „Versicherungsschutz“.

Viele Umziehende vergessen diesen wichtigen Punkt regelmäßig. Bei teuren Gegenständen ist es klar, diese möchten Sie versichert wissen. Wer viele Antiquitäten, teure oder für einen selbst wertvolle Möbel besitzt, tut alles, damit diese nicht beschädigt werden. Doch wie sieht es mit den Hauswänden, Fahrzeugen und Gegenständen der anderen Menschen aus? 

Ein Beispiel aus der Praxis: Sie schleppen gemeinsam mit Freunden die Couch zum Transporter. Dabei streift diese die Hausmauer und hinterlässt einen Schaden. Da ein Unglück selten alleine auftritt, wird das parkende Auto mitbeschädigt und im Schreck bricht sich der freundliche private Umzugshelfer seinen Arm. Herzlichen Glückwunsch, diese Misere wird teuer enden.

Gut möglich, dass Sie die Schäden aus der eigenen Tasche zahlen müssen, weil Sie sich nicht auf ein professionelles Unternehmen beriefen. Die Sachschäden lassen sich eventuell noch umgehen. Wenn klar wird, dass ein Freund beim Umzug geholfen hat, wird es teuer. Manche Versicherungen sehen dies mittlerweile als Schwarzarbeit an und ziehen sich damit aus der Affäre. Wenn Sie in Eigenregie umziehen, vergessen Sie nicht, die wichtigsten Versicherungen abzuschließen, wie z.B. eine Privathaftpflichtversicherung für die freiwilligen Umzugshelfer. In der Praxis tut dies niemand, Sachschäden wurden und werden jedoch genügend produziert. Oftmals werden Kratzer und Beschädigungen des Treppenhauses erst dann wahrgenommen, wenn der ehemalige Mieter bereits über alle Berge ist.

Werden Sie auf frischer Tat erwischt, kann es jedenfalls teuer werden. Diesem Risiko sollten Sie sich bewusst sein. Achten Sie im Vorfeld darauf, ob Sie Möbel und schwere Kisten problemlos in den Transporter schaffen können, ohne dass die Gefahr besteht, anderes zu beschädigen. Auch sollte im Vorfeld klar sein, ob Ihre Umzugshelfer in der Lage sind, sämtliche Möbel und Kisten zu tragen. Oft kündigen sich Freunde zum Umzug an, die nicht wussten, dass sie 30 kg schwere Gegenstände tragen müssen.

Diese Dinge sollten Sie unbedingt im Vorfeld klären, sonst stehen Sie am Umzugstag mit unnützen Helfern da und niemand kann Ihnen die Möbel in den Transporter tragen. Beachten Sie ferner, auch Ihr privater Umzug ist nicht kostenfrei. Ab einem gewissen Volumen an Umzugsgut kommen immer Zusatzkosten auf Sie zu, z.B. Anmietung Transporter/LKW, plus der Stress und die Zeit, die Sie für Ihren Umzug aufwenden.

Wie hoch sind die Kosten bei einem Umzugsunternehmen?

Viele entscheiden sich bereits gegen ein Umzugsunternehmen, obwohl nicht klar ist, wie hoch die eigentlichen Kosten eigentlich sind

Gratis ist natürlich kein Umzug. Anderseits dürfen Sie nicht vergessen, welche Zeit- und Stress-Ersparnis Sie haben, wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen umziehen. Sie müssen sich ums nichts kümmern. Das Umzugsunternehmen packt Ihre Umzugskartons und transportiert sie in die neue Wohnung. In der Zwischenzeit können Sie in Ruhe entspannen. So sieht ein stressfreier Umzug im Detail aus. Private Umzüge beginnen oft mit kreisenden Gedanken.

Hoffentlich sagen die Freunde nicht ab, gibt es Parkplätze in der eigenen Straße? Was tun, wenn es zu regnen beginnt? Fragen über Fragen, die einen schon wochenlang vorher quälen. Die meisten sind am Tag des Umzugs so in Panik, dass sie überhaupt nicht mehr wissen wo hinten und vorne ist. In der Regel vergisst der eine oder andere wichtige Punkte. Sei es, die Umzugskartons gehen aus oder die Sackkarre verweilt im Keller der Eltern, die man schon vor Wochen abholen wollte. Doch Geld ist nicht alles, Stress kostet meist mehr Zeit und Lebensenergie.

Sind die Preise bei Umzugsunternehmen immer gleich?

Nein – jedes Umzugsunternehmen berechnet einen Umzug anders.

Deswegen gilt, vergleichen Sie die Preise und dies rechtzeitig. Last-Minute-Umzüge kosten meist mehr als notwendig. Machen Sie nicht den Fehler, indem Sie alles auf die letzte Minute verschieben. Wer umzieht, weiß dies einige Monate vorher, schließlich gilt es auch Kündigungsfristen einzuhalten. Ausgenommen sind Not-Übersiedlungen. Aber solche sind sowieso eine andere Geschichte.

Gibt es eine übliche Preisspanne?

Es gibt keine Preisspanne, da jeder Umzug individuell ist. Zum einem liegt es an der Größe der Wohnung, an der Distanz zur neuen Immobilie, die Hausratsmenge, der Wert der Gegenstände und so weiter.

Ein regionaler Umzug bis etwa 50 km Entfernung kostet bis 60 m² Größe etwa 700-1.000 Euro. Bis zu 80 m² Wohnfläche 1.100-1.500. Euro. Bis zu 120 m² 1.600-2.100 Euro und ab 120 m² von 1.600 Euro aufwärts. Teurer wird es bei einem Umzug im Nahbereich bei etwa 120 km. Hier liegen die Preise zwischen 1.300 Euro und 1.700 Euro bei einem Durchschnittsumzug einer 80 m² großen Wohnung.

Ist das Umzugsgut immer versichert bei Umzugsunternehmen?

Bein einem Umzug mit einer Möbelspedition, ist Ihr Umzugsgut immer versichert. Es werden laut Gesetz 620 Euro pro Kubikmeter veranschlagt. Handelt es sich um wertvolle Möbel, Gegenstände oder Gemälde und Erbstücke, empfehlt es sich die Haftungssumme über eine Zusatzversicherung ausweiten, denn bei einem Umzug kann immer mal etwas schiefgehen. Ein gutes Unternehmen berät Sie an diesem Punkt und empfiehlt Ihnen die passende Versicherung.

Zu beachten gilt, dass nicht alles versichert werden kann. Pflanzen und Tiere sind beispielsweise ausgeschlossen, auch bestimmte Wertgegenstände, Schmuck, Wertpapiere, Bargeld und Co. Nehmen Sie solche Dinge besser an sich, wenn Sie einen Umzug mit einem Möbelspediteur durchführen. Bestimmte Schätze lassen sich auch in der Zwischenzeit in einem Schließfach oder in einem Tresor bei einer Bank oder Sparkasse lagern. Schäden, die während des Umzugs durch die Umzugsfirma verursacht werden, sind selbstverständlich versichert. Dies ist ein Pluspunkt, der für ein Profi-Umzug spricht. Beachten Sie, die Haftpflichtversicherung des Umzugsunternehmens ersetzt nur den Zeitwert, nicht den Einkaufswert. Klären Sie dies im Vorfeld, um im Fall der Fälle keine Nachteile zu haben.

Wie viel kostet ein Umzug in Eigenregie?

Das lässt sich nicht pauschal sagen, weil dies von mehreren Faktoren abhängig ist. Generell gilt, Sie benötigen Verpackungsmaterial, müssen sich bei Bedarf um Halteverbotszonen kümmern, um die Verpflegung der Helfer, um den Versicherungsschutz für Ihre Helfer und um einen Umzugswagen. Erstellen Sie bereits im Vorfeld eine Liste und planen Sie, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Tipp: Misten Sie vor dem Umzug aus. Sie sparen damit Zeit und Geld. Bei vielen Umzügen wird Umzugsgut von A nach B geschleppt und am Ende wird es weggeworfen. Je mehr Sie im Vorfeld entsorgen, desto weniger Aufwendig ist Ihr Umzug.

Den passenden Umzugswagen finden

Wenn Sie sich im Urlaub einen Mietwagen ausleihen, vergleichen Sie höchstwahrscheinlich die Preise. Selbiges sollten Sie auch machen, wenn Sie sich einen Umzugstransporter mieten. Holen Sie sich mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese genau. Wichtig: Achten Sie bei der Anmietung auf die benötigte Führerscheinklasse. Dürfen Sie den LKW/Transporter überhaupt fahren. Falls Sie sich unsicher sind, überprüfen Sie Ihren Führerschein. Dürfen Sie den LKW/Transporter nicht fahren engagieren Sie einen Umzugshelfer, der diese Aufgabe übernimmt.

Mieten Sie die passende Größe an, um Zeit und Geld zu sparen. Große Transporter kosten mehr und benötigen mehr Sprit. Kleine Autos sind zwar günstiger in der Anmietung, jedoch müssen Sie öfter hin und her fahren. Setzen Sie auf einen LKW, mit dem Sie den Umzug auf einem Schlag bewerkstelligen. Sie ersparen sich dadurch viel Stress und Nerven.

Ein Kleintransporter kostet pro Tag rund 150 Euro. Mittelgroße um 200 Euro, ein LKW kommt auf 200 bis 220 Euro. Hinzu kommen die gefahrenen Kilometer- und Spritkosten. Wie Sie sehen, kommen bei der Anmietung von einem Transporter bereits Kosten auf Sie zu, falls Sie nicht selbst solch ein Fahrzeug besitzen. Bei einem Umzug mit einem Umzugsunternehmen sind diese Kosten bereits inkludiert.

Stellen Sie sich diese Frage vor Anmietung

  • Wie viele Umzugskartons werden transportiert?
  • Ist sperriges Umzugsgut dabei?
  • Wie weit ist die neue Bleibe entfernt?
  • Kann man den Transporter am neuen Wohnort zurückgeben?
  • Haben Sie die Führerscheinklasse um den Transporter zu steuern?
  • Wie lange benötigen Sie den Wagen?
  • Gibt es Helfer, die das Fahrzeug bedienen können?

Welche Transporter Größe ist die passende?

Es ist nicht so einfach, aus dem Stegreif zu beurteilen, welche Fahrzeuggröße Sie benötigen. Zur Ermittlung des Umzugsvolumens können Sie den Umzugsrechner auf umzuege.de nutzen, aber auch viele Autovermieter bieten diesen Service auf ihren Internetseiten an. Fangen Sie bereits frühzeitig an, Ihr Hab und Gut in Kisten zu verpacken. Dadurch haben Sie am Umzugstag weniger Stress und Sie wissen in etwa, wie viel Platz die Umzugskartons im Endeffekt benötigen.

Tipp: Demontieren Sie sperrige Möbel, wenn dies möglich ist. Dadurch sparen Sie sich viel Platz beim Verladen im Transporter.

Umzugsgut, das sich nicht zerlegen lässt, gibt bereits die Länge des Transporters vor. Müssen Sie z.B. eine 3 m lange Küchenplatte transportieren, muss der Transporter logischerweise mindestens 3 Meter lang sein. Bei Sofas, Betten und sperrigen Kästen gilt es besonders genau zu messen, damit Sie sämtliche Möbel in den Wagen bekommen.

Mit welchen Kosten müssen Sie noch rechnen?

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Verpackungsmaterial. Pro Zimmer rechnen Sie mit 1 Umzugskarton pro Quardratmeter sowie das zugehörige Material wie, Klebeband, Luftpolsterfolie, Packpapier, Stretchfolie, Schlüsselbeutel und vieles mehr.

Tipp: Auch hier lassen sich die Kosten reduzieren, erkundigen Sie sich bei Freunden, ob diese Kartons verleihen. Die Umzugskartons müssen Sie nicht nach dem Umzug zwangsläufig wegwerfen. Lagern Sie diese im Keller oder verstauen Sie andere Gegenstände darin.

Der richtige Parkplatz

Wichtig: Falls Sie keinen eigenen Parkplatz besitzen, auf dem der komplette LKW/Transporter samt Ladezone Platz findet, sollten Sie sich um eine Halteverbotszone kümmern. Ein Detail, das viele Personen vergessen, weil sie nicht daran denken. Am Tag des Umzugs fangen die Probleme beim Parkplatz an. Wohin mit dem LKW/Transporter, wenn keine Lücke frei ist? Falls Sie sperrige Möbel und Gegenstände tragen, sollte nicht nur der LKW Platz finden, ferner benötigen Sie Platz zum Einladen.

Sie transportieren eine zwei Meter lange Couch? In Folge sollten hinter dem Transporter mindestens zwei Meter Platz frei bleiben. In der Großstadt ist dies quasi ein Ding der Unmöglichkeit, dass so viel Freifläche in einer normalen Straße frei bleibt. Mit einer Halteverbotszone reservieren Sie sich die Lücke vor dem Haus und Ihr Umzug geht schneller von der Hand.

Wichtig: Je nach Stadt müssen bestimmte Fristen eingehalten werden. Meist müssen die Schilder spätestens eine Woche vorher aufgestellt werden, um Anrainer zu informieren. Dementsprechend früh sollten Sie die Genehmigung einholen. Beachten Sie: Das Beantragen und Einrichten einer Halteverbotszone kostet Geld, wie auch die Schilder, die Sie Anmieten müssen.

Rechnen Sie zwischen 120 und 170 Euro pro Zone. Benötigen Sie auch am Zielort ein Halteverbot, bezahlen Sie alleine für diese Genehmigung zwischen 240 und 340 Euro. Sie sehen, bei einem Privatumzug kann einiges zusammen kommen.

Was, wenn Sie keine Genehmigung für das Halteverbot beantragen?

Viele parken in zweiter Spur oder direkt am oder auf dem Gehweg. Manch ein Polizist mag ein Auge zudrücken, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Mit ein wenig Pech zahlen Sie eine Strafe, die um ein Vielfaches teurer ist als der komplette Umzug. Deswegen gilt es sich an die Regeln zu halten, um im Endeffekt Geld zu sparen. Wer sich nicht um eine Halteverbotszone kümmert, kreist mit dem Transporter wohl 200 x im Kreis, bis ein Parkplatz frei wird. Eine Alternative wäre drei Straßen weiter zu parken. Falls Sie Ihr Inventar gerne ausführen und der Gegend vorstellen möchten, ist dies die beste Gelegenheit. Diesen Stress möchte sich kaum jemand beim Umzug antun. Setzen Sie auf eine Halteverbotszone und Sie ersparen sich viel Ärger.

Tipp: Es gibt einige Agenturen, die für Sie die Genehmigungen einholen und die Schilder fristgerecht aufstellen. Beispielsweise www.platzda.de oder www.wh-schilderdienst.de. Selbstverständlich können Sie auch persönlich zum Amt gehen und das Parkverbot beantragen. Von dort erhalten Sie jedoch nur die Genehmigung. Um die Schilder müssen Sie selbst kümmern. Diese können Sie entweder kaufen oder ausleihen.

Verpflegungskosten für die Helfer

Für die Verpflegung der Umzugshelfer fallen weiter Kosten an. Diese erwarten etwas zu Trinken und eine Kleinigkeit zu Essen. Hot Dogs, Pommes oder Brötchen eignen sich besonders gut. Mancherorts ist es üblich, dass man sich nach getaner Arbeit zusammensetzt und ein Bierchen trinkt. Überraschen Sie Ihre Helfer mit Köstlichkeiten und belohnen Sie diese für Ihre Hilfe großzügig. Rechnen Sie mit mindestens 5 Euro pro Helfer. 

Neben den geplanten Kosten gibt es auch jene, die unvorhersehbar sind. Geht etwas zu Bruch, beschädigen Sie eine Hauswand oder verletzt sich ein Helfer, bezahlt die Haftpflichtversicherung in der Regel keinen Cent. Etwaige Reparaturen müssen Sie im Endeffekt selbst übernehmen.

Was kostet im Endeffekt ein Umzug Privat?

Die Rechnung für eine Zweizimmerwohnung würde in etwa so aussehen: 

  • Transporter: ab 150 Euro pro Tag 
  • Verpackungsmaterial: ab 90 Euro 
  • Halteverbotszonen: ab 120 Euro 
  • Verpflegung: ab 5 Euro pro Helfer (6 Helfer)

Ihr privater Umzug Kostet mindestens 390 Euro. Sie müssen sich um alles kümmern, haben Stress und gehen ein hohes Risiko ein, falls etwas beschädigt wird.

Erinnern Sie sich? Eine Umzugsfirma verlangt für einen Umzug mit bis zu 60 m² etwa 700-1000 Euro. Wobei Sie sich um nichts kümmern müssen. Das Tragen und Transportieren übernimmt der Möbelspediteur für Sie. Nicht immer sind Umzugsunternehmen so viel teurer als der Umzug in Eigenregie. Vergleichen Sie die Preise und Sie werden staunen. Anders sieht die Sache natürlich aus, wenn sämtliche Voraussetzungen passen. Besitzen Sie einen Transporter, benötigen Sie keine Halteverbotszone und haben genügend Umzugskartons und Helfer, dann kommen Sie privat immer viel günstiger davon.

Worauf müssen Sie bei einer Umzugsfirma achten?

Jedes Unternehmen ist anders und bietet unterschiedliche Serviceleistungen. Welche Servicedienstleistungen Sie in Anspruch nehmen sollten Sie im Vorfeld herausfinden. Bevor Sie einen Umzugsvertrag unterschreiben, vergleichen Sie am besten die Preise und lesen sich die Bewertungen der Möbelspeditionen durch. Im Endeffekt muss das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, um auf einen Nenner zu kommen.

Bei den Bewertungen gilt es herauszufinden, ob diese auch real sind. Oft sind Bewertungen in denen sich Umziehende über irgendetwas beschweren real. Anderseits gibt es auch Unternehmen, die eine komplett weiße Weste haben. Achten Sie bestenfalls auf ihr Bauchgefühl oder lassen Sie sich ein Unternehmen empfehlen. Vielleicht ist bereits jemand aus dem Bekanntenkreis umgezogen und weiß, welchem Möbelspediteur Sie vertrauen dürfen.

Führen Sie im Vorfeld ein Preis-Leistungs-Vergleich durch

Verwenden Sie einen Umzugsvergleichsrechner und Sie sparen bereits viel Geld bei der Angebotseinholung. Nutzen Sie unser Tool Umzugsunternehmen suchen, dort finden Sie geprüfte Unternehmen, denen Sie vertrauen können. Setzen Sie besser auf umzuege.de, statt auf irgendwelche Adressen im World Wide Web.

Achten Sie beim Preis-Vergleich auf transparente Angebote, d.h. die Kosten müssen aufgeschlüsselt sein. Auch die Zuverlässigkeit des Umzugsunternehmens ist natürlich ein Kriterium. Das lässt sich im Vorfeld jedoch kaum feststellen, falls Sie den Möbelspediteur nicht kennen oder Freunde ihn empfohlen haben. Orientieren Sie sich an den Bewertungen, rufen Sie die Firma an, stellen Sie Fragen und achten Sie darauf, wie kompetent die Antworten sind. Bitten Sie eventuell um einen Rückruf und Sie werden rasch erkennen, ob man sich bemüht und Ihnen entgegenkommt.

Welcher Service ist Ihnen am wichtigsten?

Es macht einen großen Unterschied, ob Sie einen kompletten Umzug vom Umzugs-Profi übernehmen lassen oder auf Teilbereiche setzen. Geht es Ihnen in erster Linie darum, dass jemand den Transporter fährt und Ihnen beim Tragen schwerer Möbel hilft, gilt es andere Angebote anzufordern als bei einem Komplettumzug.

Nicht vergessen: Sie können die Kosten reduzieren, wenn Sie selbst mit anpacken. Manche Unternehmen rechnen pro Stunde ab, andere bieten Ihnen einen Festpreis an.

Sie brauchen nur Hilfe für den Transport Ihrer Couch in den Nachbarsort? In dem Fall ist eine Abrechnung auf Stundenbasis oft günstiger, als wenn Sie z.B. 200 Euro als Festpreis bezahlen. Ein gutes Unternehmen beschäftigt qualifizierte Arbeiter und kommuniziert das auch so. 

Nicht nur auf Kundenbewertungen achten

Heute zu Tage sind leider viele Kundenbewertungen gefakt. Setzen Sie auch auf solche, die zum Beispiel von Verbänden oder TÜV-Überprüfungen stammen. Bewertet dieser die Qualität des Umzugsunternehmen, dürfen Sie der Bewertung vertrauen.

Ein weiterer guter Standard ist auch die Mitgliedschaft in einem Verband oder Kooperation wie die AMÖ, Confern, DMS, Eurovan, UTS, Comtrans, Euromovers oder Transratio.

Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin

Sie haben keine Ahnung, wie groß Ihr Umzugsvolumen ist? Seriöse Anbieter vereinbaren mit Ihnen einen Besichtigungstermin, um den Aufwand zu kalkulieren. Dieser ist bei allen seriösen Möbelspediteuren kostenlos.

Tipp: Falls Sie ein Haus räumen müssen oder selbst einiges an Inventar zurücklassen möchten, rechnen Ihnen einige Firmen dieses beim Preis an. Schon sparen Sie bares Geld beim Umzug oder bei der Entrümpelung.

Lesen Sie das Kleingedruckte genau

Bei der Vertragsunterzeichnung gilt es auf das Kleingedruckte zu achten. Bei Unklarheiten fragen Sie nach, und lassen Sie sich die Vertragspunkte erklären.

Wichtig sind vor allem die Versicherungsleistungen. Wer haftet bei Schäden und wie hoch ist die Schadenssumme. Erhöhen Sie den Versicherungswert von Wertgegenständen und Erbstücken aus eigenem Interesse oder transportieren Sie diese persönlich. Oft sind in Verträgen versteckte Kosten enthalten. Zum Beispiel Anfahrtspauschalen und Ähnliches. Klären Sie all diese Dinge vorab. Was auch zu tun ist, falls Sie im Stau stecken oder wenn es zu Unwetter kommt. Je eher Sie alles im Vorfeld abklären, desto weniger Unklarheiten gibt es, sollte es zu einem Schadensfall kommen.

Was tun, wenn mehrere Angebote in Frage kommen?

Problematisch wird es immer dann, wenn zu viele Möglichkeiten auf dem Tisch liegen und scheinbar alle gleich aussehen. Eine kleine Checkliste soll Ihnen helfen, die verschiedenen Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen. Sind alle Punkte geklärt, kristallisiert sich garantiert ein Favorit heraus.

1. Wo befindet sich das Umzugsunternehmen? 

Bei der Suche nach Möbelspeditionen im Internet, erhalten Sie regionale als auch überregionale Umzugsunternehmen angezeigt. Ein Umzug im Hamburg macht kaum Sinn mit einer Umzugsfirma aus München. Die Anfahrtswege wären zu lang und damit teuer. Gibt es mehrere Angebote in einer Stadt, gilt es auch hier darauf zu achten, dass sich der Spediteur in der Nähe befindet. Eine Stunde Ab- und Anfahrt können bereits teuer werden. 

Manche Webseiten sind durchaus verwirrend. Es gibt beispielsweise österreichische Seiten die „.de“-Endungen aufweisen und deutsche Seiten mit „.at“. Vielen kleinen Unternehmen ist nicht bewusst, dass Endkunden meist denken, dass sich die Firma im jeweiligen Land befindet. Wenn Sie sich im passenden Land befinden, könnte es auch immer noch sein, dass die Firma am anderen Ende des Staates sitzt.

2. Gibt es einen Besichtigungstermin und einen Kostenvoranschlag?

Bei einem großen Haus oder einer Wohnung mit viel Hausrat ist ein Besichtigungstermin zwingende notwendig, um das Volumen des Umzugsguts zu bestimmen. Seriöse Möbelspediteure bieten dies an und erstellen daraufhin einen detaillierten Kostenvoranschlag. Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie den Preis vorab abklären, so kann der Möbelspediteur später nicht sagen, dass das Volumen nicht bekannt war.

3. Gibt es gute Bewertungen und Überprüfungen?

Lassen Sie sich Referenzen geben, studieren Sie die Bewertungen und überprüfen Sie, ob das Unternehmen bereits von unabhängigen Stellen bewertet wurde oder eine TÜV-Zertifizierung aufweist. Schwarze Schafe gibt es leider immer und überall. Ein wenig auf das eigene Bauchgefühl hören, macht ebenso Sinn.

4. Welche Service-Leistungen bietet das Unternehmen an?

Umzugsunternehmen bieten nicht nur einen Transport, sondern meist einen Full-Service an. Dazu gehört das Bereitstellen der Umzugskartons, ein Ab- und Aufbauservice, das Packen der Kartons, Einrichten der Halteverbotszone und so weiter. Falls Ihnen Zeit wichtiger als Geld ist, sind Sie mit einem Full-Service am besten bedient. Selbstverständlich müssen Sie nicht alle Leistungen in Anspruch nehmen. Packen Sie mit an, damit sparen Sie durchaus Geld.

5. Ist das Transportgut ausreichend versichert?

Je nachdem, um welche Gegenstände und Möbel es sich handelt, gilt es hier ebenso darauf zu achten, mit welcher Firma der Umzug stattfinden soll. Es gibt Unternehmen, die sich auf Antiquitäten spezialisierten und hier ausreichend Schutz anbieten. Laut Gesetz ist das Transportgut mit 620 Euro pro Kubikmeter bei einem Umzug mit einer Möbelspedition versichert. Bei wertvollem Hab und Gut gilt es die Haftungssumme dementsprechend zu erhöhen.

6. Welche Transporter bietet das Unternehmen?

Falls Sie ein großes Haus, ein Büro oder ein Lager umziehen möchten, sollten Sie auf ein Umzugsunternehmen setzen, welches auch große LKW besitzt. Damit lässt sich eine Menge Geld und Zeit einsparen. Bei Kleintransporter bezahlen Sie mehr Sprit, es werden mehr Fahrer benötigt oder die Umzugsfirma muss mehrmals hin und herfahren. Bei viel Inventar ist ein LKW zu bevorzugen.

7. Ein klarer Kostenvoranschlag

Transparente Angebote sind das A und O bei einem Umzug. Jede Leistung sollte aufgelistet sein, damit es im Nachhinein nicht zu Unklarheiten und unerwarteten Kosten kommt. Kontrollieren Sie den Vertrag genau und lesen Sie das Kleingedruckte, bevor Sie diesen unterschreiben. 

Checkliste:

  • Ist das Unternehmen in der Nähe?
  • Gibt es einen Umzugstermin?
  • Gibt es positive Bewertungen und Zertifikate?
  • Gibt es weitere Service-Leistungen?
  • Gibt es einen Versicherungsschutz?
  • Werden größere Fahrzeuge angeboten?
  • Bezahlung auf Rechnung möglich? 
  • Auflistung aller Posten transparent? 

Gibt es hilfreiche Spartipps für einen Umzug?

In Folge gibt es ein paar nützliche Informationen, um den Preis nochmals zu senken. Sparen lässt sich immer und überall. Sie müssen nur wissen wie und wo.

Tipp 1: Bestimmen Sie Ihr Umzugsgut genau

Meist unterschätzen Menschen ihr Hab und Gut. Aus drei Kisten werden plötzlich zwanzig. Entweder lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag nach einem Besichtigungstermin geben oder Sie verpacken Ihren Hausrat bereits vorab. Es macht generell Sinn, einige Wochen vor dem Umzug mit dem Einpacken zu beginnen. Nutzen Sie die Zeit, um das eine oder andere zu Verschenken oder zu Entsorgen. Den größten Fehler, den Sie machen könnten ist, nicht benötigte Dinge von A nach B zu transportieren und dafür zu bezahlen. Schätzen Sie die Kartons grob ab und Sie zahlen sicherlich keine höheren Kosten.

Extra-Tipp: Erstellen Sie eine Umzugsliste. Hier gibt es eine zum Downloaden oder Sie erstellen sich eine eigene Excel-Liste. 

Eine Umzugsgutliste macht auch Sinn, wenn Sie in Eigenregie übersiedeln. Sie wissen im Endeffekt, wie oft Sie das Auto beladen müssen oder welche LKW-/Transportergröße ideal ist. Viele Personen mieten von vornherein ein viel zu großes Auto und bezahlen hohe Miete dafür. Sparen Sie bereits bei der Transporter-Miete, in dem Sie vorab genau kalkulieren.

Tipp 2: Handeln Sie mit dem Umzugsunternehmen

Lassen Sie sich bei der Suche nach einer Umzugsfirma Zeit. Je eher Sie damit anfangen, desto besser. Holen Sie verschiedene Angebote ein und eventuell lassen sich Sonderkonditionen aushandeln. Je mehr Serviceleistungen Sie vom Spediteur in Anspruch nehmen, desto eher wird man Ihnen entgegenkommen. Fragen Sie ohne Scheu nach einem Nachlass, manchmal gibt es einen Verhandlungsspielraum und man kommt Ihnen entgegen.

Tipp 3: Mit Anpacken spart Zeit

Packen Sie die Kartons selbst und demontieren Sie Möbel im Vorfeld, so müssen Sie nur noch eine Teilleistung bezahlen. Ein Umzug wird in der Regel nur teuer, wenn das komplette Full-Service-Angebot in Anspruch genommen wird. Handelt es sich nur noch um den Transport der Möbel und Gegenstände, sind Einsparungsmöglichkeiten von mehr als 50% möglich. Zeit kostet Geld. Müssen die Mitarbeiter erst 3 Stunden Ihre Möbel demontieren, kostet der Umzug natürlich mehr Geld, als wenn die Möbel bereits klein verpackt warten. Aber Achtung, selbst gepackte Kartons sowie demontierte Möbel verlieren Ihren Versicherungsschutz.

Tipp 4: Einen günstigen Tag zum Umzug wählen

Viele Menschen ziehen am Wochenende um, und dies bedeutet meist ein Aufschlag beim Umzugsunternehmen. Haben Sie unter der Woche Zeit, sparen Sie das das meiste Geld. Egal, ob Sie einen Full-Service in Anspruch nehmen oder bloß einen LKW/Transporter buchen. Wichtig: Besonders teuer wird es am Samstag, hier fallen Wochenendzuschläge an.

Tipp 5: Je früher Anfragen, desto besser

Die Chancen auf einen günstigen Preis sind höher, je eher Sie anfragen. Bei Last-Minute-Aufträgen ist meist mit Zuschlägen zu rechnen.

Tipp 6: Die Kostenkalkulation genau führen, Preise vergleichen

Je begrenzter das Budget ist, desto genauer sollten Sie kalkulieren. Informieren Sie sich im Vorfeld bezüglich der unterschiedlichen Möglichkeiten und Kosten. Wie viel würde eine Halteverbotszone kosten, die Miete des Transporters und so weiter. Vergleichen Sie die Kosten mit einem Umzugsunternehmen und erst, wenn Sie sich 100% sicher sind, buchen Sie die Leistungen. Eine frühzeitige gründliche Planung senkt die Kosten enorm.

Tipp 7: Die Kosten von der Steuer absetzen

Ziehen Sie mit einem Umzugsunternehmen um, können Sie die dabei entstandenen Kosten von der Steuer absetzen. Wichtig: Heben Sie sämtliche Belege auf und lassen Sie sich für jede Leistung eine Rechnung ausstellen. Tipp: Ziehen Sie wegen Ihrer Arbeitsstelle um, besteht die Möglichkeit auf eine Absetzung unter dem Punkt „Werbungskosten aus nicht selbstständiger Arbeit“. Entweder setzen Sie den Transporter oder das Umzugsunternehmen ab. Ferner gibt es die Möglichkeit auf eine Umzugskostenpauschale. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Steuerberater. Bei einem spontanen Jobwechsel können Sie sogar bis zu sechs Monatsmieten von der Steuer absetzen, falls eine frühere Kündigung nicht möglich war. In einigen Fällen ist der Arbeitgeber verpflichtet, für Ihre Umzugskosten aufzukommen. Informieren Sie sich über verschiedene Optionen und sparen Sie bares Geld.

Tipp 8: Umzugskartons im Vorfeld sammeln

Pro Quadratmeter sollten Sie mit einem Umzugskarton rechnen. Kartons und Verpackungsmaterial wird gerne per Kleinanzeigen verkauft oder verschenkt. Kaufen Sie sich die Kartons neu, bezahlen Sie rund 1 bis 2,50 Euro dafür. Selbstverständlich können Sie Kartons auch mieten. Beispielsweise auf boxatwork.com oder direkt beim Umzugsunternehmen. Hier sollten Sie vorsichtig sein, damit der Karton nicht beschädigt wird.

Auch die Art des Kartons ist wichtig. Für besonders schwere Gegenstände und Bücher gibt es besondere Kartons, die noch stabiler sind. Beschriften Sie die Kisten, um die Kartons schnell in das passende Zimmer zu transportieren. Bunte Markierungspunkte genügen bereits, um Ordnung zu schaffen.

Tipp 9: Verwenden Sie Gutscheine

Im Web werden häufig Gutscheine für Umzugsunternehmen angeboten. Zum Beispiel auf groupon.de oder gutschein.de. Durchstöbern Sie das Netz und sparen Sie mit einem Voucher ein paar Euros.

Umzugskosten nach Umzugstyp berechnen

Die Faustregel pro Quadratmeter ein Karton stimmt nicht immer. Manche Studenten wohnen zum Beispiel auf 30 m² und besitzen 3 Schachteln Hab und Gut. Bei jungen Menschen liegt es oft daran, dass diese noch keinen umfangreichen Hausrat besitzen. Viele alte Besitztümer, wie Klamotten, Spielzeug, alte Fotoalben und Co schlummern oftmals auf dem Dachboden der Eltern. Würde man diese Dinge auch dazu zählen, hätte der Student plötzlich 20 Kartons, statt 3. Bei einem Umzug ist der Dachboden der Eltern jedoch nicht relevant.

In Folge werden einige Umzugstypen vorgestellt und dazu passende Tipps für den Umzug an sich. 

Typ 1: Partnerzusammenführung in einer Wohnung

Aus zwei Singlewohnungen soll eine werden. Sie sind jung, haben wenige Möbel und wenig Budget. Hierfür eignen sich meist private Umzugshelfer und ein günstiger Transporter. Ziehen zwei Partner zusammen, ist die Freude groß. Der Umzug ist weniger eine Qual und wird gerne durchgeführt. Jede Kiste, die gemeinsam in den Transporter geladen wird, erhöht die Vorfreude auf das Beisammensein. Diese romantische Szene sollte sich niemand durch eine Profi-Firma zerstören lassen. Schließlich soll dieser Tag ewig in Erinnerung bleiben.

Typ 2: Der Student oder Ein-Zimmer-Karrieretyp

Wer schnell von A nach B zieht, kurzfristig in eine andere Stadt muss oder ein WG-Zimmer mietet, erledigt den Umzug am besten mit dem privaten PKW oder mit einem Kleintransporter. Studenten haben selten große Möbel, dadurch bleibt der Umzug überschaubar. Im Notfall lassen sich Kleinigkeiten sogar in den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren oder per Post verschicken.

Typ 3: Die Familie zieht um

Je größer die Familie, desto größer das Chaos. Sind Kleinkinder vorhanden, wird das ganze nochmals schwieriger. Wer in Eigenregie umzieht, sollte im Vorfeld alle Kartons beschriften, um das Chaos am Bestimmungsort zu verringern. Die Kinder werden am Tage des Umzuges am besten den Großeltern oder einem Babysitter übergeben. Am stressfreisten ist ein Familien-Umzug mit einer Umzugsfirma, die die Möbel demontiert und die gepackten Kartons abholt. Steht ein Familienumzug an, macht es Sinn im Vorfeld auszumisten, um das Hab und Gut zu verringern.

Typ 4: der Komfort- und Luxus-Typ

Jene, die genügend Budget für Ihren Umzug haben und ohne Schäden umziehen möchten, setzen auf einen Full-Service-Umzug. Ideal für alle, die sich die Hände nicht schmutzig machen möchten oder einen kaputten Rücken haben. Bei großen Häusern und viel Umzugsgut, gibt es hier eigentlich nichts zu diskutieren. Die Arbeit wäre selbst für einen gewillten Umzugsliebhaber zu mühsam. Anpacken können Sie immer. Manchmal ist die Hilfe eines Profis unbezahlbar.

Ein Umzugsservice ist ideal:

  • Für Familien 
  • Vollzeit-Beschäftigte
  • Körperlich eingeschränkte Personen
  • Jene, die Komfort möchten
  • Personen mit wertvollem Hab und Gut 
  • Viel Besitztümer

Was gibt es im Notfall für Möglichkeiten?

Sie können die Miete nicht mehr bezahlen und müssen dringend umziehen?

Wichtig: Lässt sich eine Räumungsklage nicht mehr umgehen, sollten Sie auf eigene Faust den Umzug in die Hände nehmen. So haben Sie die Wahl, an wen Sie sich wenden. Eine Zwangsräumung ist mit weiteren Kosten verbunden. Noch dazu werden Ihre Sachen gelagert und täglich zahlen Sie für die Lagerung wiederum Extrakosten. Versuchen Sie eine Lösung zu finden. Eventuell bietet Ihnen ein Umzugsunternehmen eine Ratenzahlung an. Hilfe gibt es im Notfall auch beim Jobcenter oder Sozialamt.

Erhalten Sie Hartz IV, werden die Kosten manchmal von der Arbeitsagentur übernommen. Der Wohnungswechsel muss bewilligt und vom Sachbearbeiter zugesichert werden. Lassen Sie es am besten nicht so weit kommen. Können Sie die Miete nicht mehr bezahlen, gehen Sie sofort zum Amt oder bitten Sie im Freundeskreis um Hilfe, ob Sie diese kurzfristig aufnehmen, während Sie sich zum Beispiel eine günstigere Wohnung suchen. Je länger Sie warten, desto teurer wird der Umzug.

Fazit: Planen Sie Ihren Umzug rechtzeitig, kalkulieren Sie entsprechend und recherchieren Sie nach Möglichkeiten. Dann steht einem günstigen Umzug nichts mehr im Weg. Umzüge müssen nicht teuer sein!

Welche Umzugsfirma passt?

Umzugsratgeber

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen