Umzugsratgeber

Was gibt es bei einem Wohnungswechsel zu beachten?

Was gibt es bei einem Wohnungswechsel zu beachten?
Was gibt es bei einem Wohnungswechsel zu beachten?
© Urheber: baranq / stock.adobe.com
12.09.2022
Adrian Ministrator

Ein Umzug ist eine ganz besondere Herausforderung: Bei vielen Menschen löst alleine der Gedanke daran schon Stress und Unbehagen aus. Doch die Sache ist halb so schlimm, wenn der Umzug gut geplant und organisiert ist.

Ganz im Gegenteil: Ein Umzug bedeutet immer auch einen Neuanfang. Und wie schon Hermann Hesse sagte, wohnt schließlich jedem Anfang ein Zauber inne.

Wie man es schafft, den Umzug möglichst stressfrei und den Neuanfang möglichst zauberhaft zu gestalten, zeigen wir in diesem Artikel.

Countdown bis zum Umzug: Die Zeit bis zum Tag X nutzen

Wenn der neue Mietvertrag unterschrieben oder das Einzugsdatum für das Eigenheim feststeht, beginnt der Countdown für den Umzug. In der Regel hat man zwei bis drei Monate Zeit, um alles zu planen und zu organisieren.

Nutzen Sie diese Zeit und schieben Sie notwendige Arbeiten nicht auf die lange Bank. Denn je früher und genauer Sie planen, desto stressfreier wird der Umzug werden. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, an was Sie denken müssen und wie Sie die Zeit am besten nutzen.

1. Möbel für die neue Wohnung auswählen und die alten verkaufen

Der Schrank ist zu klein oder die Couch zu groß: Wenn Ihre neue Wohnung ganz anders geschnitten ist als Ihre alte, passen manche Möbel aus der alten Wohnung wahrscheinlich nicht. Wichtig ist deshalb, dass Sie sich als erstes klar machen, mit welchen Möbelstücken Sie überhaupt umziehen möchten und wo es sich lohnt, in neue Schränke, Tische und Co. zu investieren.

Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, endlich den maßgefertigen Esstisch aus Massivholz auf Wohnsektion.de zu kaufen oder sich doch den coolen Ledersessel anzuschaffen, von dem man schon so lange träumt?

Nutzen Sie die Zeit vor dem Umzug, um die alten Möbel beispielsweise bei ebay oder anderen Plattformen zu verkaufen. Vielleicht ist auch der Nachmieter bereit, das eine oder andere Möbelstück zu übernehmen. So haben Sie den besten Überblick über die Möbel, die von der Umzugsfirma letztlich transportiert werden müssen.

2. Umzugskartons besorgen und mit dem Ausmisten beginnen

Rollen Sie für Ihren Umzug das Feld von hinten auf: Fangen Sie mit den Dingen in Ihrer Wohnung an, die Sie am wenigsten und vor allem nicht täglich brauchen – beispielsweise Sachen auf dem Dachboden oder im Keller.

Misten Sie aus, verschenken Sie Überflüssiges und trauen Sie sich auch, Sachen wegzuwerfen, die Sie schon länger als 3 Jahre nicht mehr benötigt haben. Ausnahme sind Fotos, Tagebücher oder andere wichtige Erinnerungen.

Besorgen Sie sich Umzugskartons und legen Sie die Dinge, die Sie nicht täglich brauchen und umziehen wollen, schon mal hinein. Vergessen Sie nicht, die Kartons zu beschriften!

3. Lebensmittel aufbrauchen

Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um Lebensmittel zu hamstern. Denn jedes Kilo an Nudeln, Soßen oder Gefriergut müssen Sie transportieren – oder im schlimmsten Fall wegschmeißen. Versuchen Sie deshalb, die Lebensmittel, die Sie zu Hause haben, aufzubrauchen und nur das zu kaufen, was Sie für die nächsten zwei bis drei Tage brauchen.

4. Art des Umzugs festlegen

Machen Sie sich früh genug darüber Gedanken, wie Ihr Umzug vonstattengehen soll: Haben Sie Freunde, die Ihnen beim Umzug helfen? Dann müssen Sie checken, ob die Helfer am Tag X auch wirklich Zeit haben.

Wahrscheinlich brauchen Sie für einen selbst organisierten Umzug einen Transporter, um die Möbel von A nach B schaffen zu können. Vergleichen Sie früh genug die Preise bei Mietwagenfirmen – meist sind die Preise günstiger, wenn Sie nicht erst zwei Tage vorher buchen.

Falls Sie eine professionelle Umzugsfirma beauftragen, müssen Sie sich ebenfalls zeitnah darum kümmern. Im schlimmsten Fall sind die Firmen nämlich zum gewünschten Zeitpunkt ausgebucht.

5. Verträge und Mitgliedschaften ummelden oder kündigen

Denken Sie daran, vor dem Umzug Verträge für beispielsweise Strom, Gas oder Telefon zu kündigen oder umzumelden. Am besten rufen Sie bei den jeweiligen Firmen an und fragen, welche Fristen Sie einhalten müssen. Denn nur so gehen Sie sicher, dass Sie für die Verträge in der alten Wohnung nicht umsonst bezahlen und in der neuen Wohnung von Anfang an alle Annehmlichkeiten nutzen können.

Ihr umzuege.de Team

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