Umzugsratgeber

Umziehen mit dem eigenen Garten - So gelingt das Umsiedeln der Pflanzen

Umziehen mit dem eigenen Garten - So gelingt das Umsiedeln der Pflanzen
Umziehen mit dem eigenen Garten - So gelingt das Umsiedeln der Pflanzen
© Urheber: Pasko Maksim / stock.adobe.com
12.07.2021
Adrian Ministrator

Ambitionierte Gartenfreunde möchten bei einem anstehenden Umzug natürlich auch ihre geliebten Pflanzen mit in das neue Heim nehmen. Doch damit die empfindlichen Gewächse während des Transports auch vollends geschützt sind, sollten einige Besonderheiten beachtet werden. Wir erteilen in unserem heutigen Ratgeber wichtige Tipps für den Umzug mit dem eigenen Garten und verraten, warum die richtige Planung unverzichtbar ist.

Der richtige Transport ist wichtig

Natürlich setzt ein Umzug mit dem eigenen Garten zunächst die richtige Planung voraus. Damit die grünen Gewächse mühelos in das neue Heim umgesiedelt werden können, sollte der Umzug möglichst im Frühjahr oder im Herbst stattfinden. In dieser Zeit herrscht in der Regel nur selten Frost, sodass sich die Gewächse problemlos ausgraben und in den neuen Garten versetzen lassen. Sofern der Umzug für den Winter geplant ist, sollten die Pflanzen an frostfreien Tagen in ausreichend große Töpfe umgepflanzt werden. Zudem muss das Umzugsunternehmen frühzeitig über den Pflanzentransport informiert werden. Schließlich haftet das Umzugsunternehmen nur dann für die grünen Mitbewohner, wenn im Vorfeld ein entsprechender Aufpreis gezahlt wurde.

Grundsätzlich benötigen vor allem größere Gewächse ausreichend Platz im Transporter und sollten daher zuletzt verladen werden. Damit ausladende Zweige nicht abbrechen, ist es ratsam, die Äste vorher mit einer Kordel zusammenzuschnüren. Weiterhin spielt die aktuelle Jahreszeit für den Transport ebenfalls eine entscheidende Rolle. Sonnenverwöhnte Exoten sollten in den kalten Wintermonaten in einem klimatisierten Transporter untergebracht werden. An heißen Sommertagen ist es wiederum ratsam, die Pflanzen im Vorfeld mit ausreichend Wasser zu versorgen. Sobald die Pflanzen entpackt wurden, sollten sie erneut gegossen und schnellstmöglich in dem neuen Garten eingepflanzt werden.

Praktische Hilfsmittel erleichtern den Umzug

Damit der Transport der Pflanzen auch gelingt, dürfen natürlich auch die richtigen Hilfsmittel keinesfalls fehlen. Für kleinere Gewächse samt Topf reichen in der Regel kompakte Umzugskartons aus. Sofern mehrere Pflanzen in einem Karton verstaut werden sollen, müssen die einzelnen Gewächse mit Luftpolsterfolie oder anderen Füllmaterialien geschützt werden. Die spitzen Stacheln von Kakteen lassen sich derweil optimal mit Zeitungspapier sowie Styropor-Flocken bedecken. Im Winter schützen Winterflies sowie Abdeckplanen empfindliche Pflanzen vor Kälte. Besonders große Gewächse sowie schwere Pflanzentöpfe lassen sich mit einer Sackkarre sowie einem praktischen Pflanzenroller problemlos transportieren.

Da sich mittlerweile „nahezu unsichtbare“ Pflanzenroller für Blumenkübel & Pflanzgefäße finden lassen, können die grünen Mitbewohner auch im heimischen Garten im Nu versetzt werden. Hochwertige Pflanzenroller besitzen besonders wendige 360-Grad-Rollen, die selbst empfindliche Böden schonen. Die Roller sind aus witterungsbeständigen Materialien gefertigt und lassen dank des integrierten Wasserablauflochs keine Staunässe entstehen. Daher lohnt es sich für Hobbygärtner einmal mehr, sich mit diesem nützlichen Pflanzenzubehör auszustatten. Natürlich sollten ebenso robuste Kübel gewählt werden, damit die Pflanzen auch über größere Strecken hinweg problemlos transportiert werden können. An dieser Stelle stehen Gärtnern vielfältige Pflanzenbehältnisse in sämtlichen Designs und Größen zur Verfügung.

Nun geht es an das Umpflanzen

Sofern alle Vorbereitungen getroffen wurden, kann mit dem Einladen der Pflanzen begonnen werden. Kleinere Gewächse lassen sich idealerweise vor der Blütezeit ausgraben, da zu dieser Zeit das Wurzelwerk weniger aktiv ist. Ganzjährige Pflanzen sollten derweil mit dem kompletten Wurzelballen aus der Erde entnommen und in Netze aus Naturfasern verpackt werden. Stauden können problemlos geteilt und samt passendem Behältnis auch in kleineren Kartons untergebracht werden. Bei größeren Sträuchern ist ein komplettes Umsiedeln in der Regel zu umständlich. Daher empfehlen wir, im neuen Garten mehrere Steckhölzer des Strauchs einzusetzen. In der Regel wachsen die Steckhölzer bereits nach wenigen Jahren zu vorzeigbaren Blütensträuchern heran. Leidenschaftliche Gärtner, die ihren Umzug sorgfältig planen, dürfen sich daher auch in ihrem neuen Zuhause vollends an ihren grünen Mitbewohnern erfreuen.

Ihr umzuege.de-Team

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