Umzugsratgeber

Was kostet ein Umzug?

Was kostet ein Umzug?
Was kostet ein Umzug?
© Urheber: joyfotoliakid / stock.adobe.com
09.10.2020
Netti Krumbiegel

Pauschal die Kosten für einen Umzug zu benennen, ist nahezu unmöglich. Unter Beachtung einiger Angaben lässt sich aber doch eine halbwegs genaue Schätzung vornehmen: Aus der Quadratmeteranzahl der Wohnung, der Menge der Möbel, der Entfernung zwischen dem alten und dem neuen Wohnort sowie der jeweiligen Etage lassen sich relativ treffsicher Preisspannen ermitteln. 

Damit Sie eine grobe Vorstellung und ein Preisgefühl erhalten, finden Sie in diesem Beitrag zwei Beispielrechnungen inklusive genauer Erläuterungen, wie sich die jeweiligen Umzugskosten zusammensetzen. Zusätzlich ermitteln wir bei umzuege.de auch die voraussichtliche Dauer pro Umzug, da die für den Aufwand eine erhebliche Rolle spielt. Auf diese Weise erhalten Sie nicht nur einen Preis, sondern können auch zwischen einem Umzug in Eigenregie (DIY) und einem Umzug mit einem Umzugsunternehmen vergleichen. Wenn Sie sich dann richtig entscheiden, lassen sich Zeit und Geld sparen!

Umzugskosten – Beispiel Rechnungen

50 Quadratmeter Wohnung, 53 Kilometer Entfernung, Erdgeschoss in die 1. Etage

Umzugskosten Eins

100 Quadratmeter Wohnung, 53 Kilometer Entfernung, Erdgeschoss in die 1. Etage

Umzugskosten Zwei

Um Ihre persönlichen Umzugskosten zu ermitteln, können Sie ganz einfach Ihre individuellen Angaben zu Ihrem Umzug auf umzuege.de eingeben und den kostenlosen Vergleich starten.

Was kostet mein Umzug

Wie setzt sich der Preis zusammen?

Der Umzugsrechner bei umzuege.de ermittelt die Kostenschätzung und den voraussichtlichen Zeitaufwand für das Tragen und Transportieren von Umzugskartons, Ihrer Möbel und des weiteren Umzugsguts. Leistungen wie Montage und Demontage der Möbel, das Verpacken oder der Transport außergewöhnlicher Gegenstände (beispielsweise ein Klavier) werden dabei zunächst nicht berücksichtigt. Solche Leistungen sind sehr individuell zu betrachten, zudem bedarf es für Spezialtransporte professioneller Unterstützung. Die Ermittlung der vorläufigen Umzugskosten basiert auf statistischen Informationen zu Transportzeiten und den Maßen und Gewichten typischer Haushaltseinrichtungen. Um exakte Angebote zu erhalten, kann die erste Kalkulation später natürlich verfeinert werden.

Umzugskosten: Die Basis der Ermittlung

Als Basis jeder Schätzung dient zuerst die Größe der Wohnung. Aus der durchschnittlichen Anzahl an Möbeln und Gegenständen in den jeweiligen Wohnungsgrößen lässt sich das Umzugsvolumen ableiten.

Als weitere, wichtige Berechnungsgrundlage dient die Entfernung zwischen der Auszugs- und der Einzugsadresse – also der Be- und Entladestelle. Denn davon hängt ab, ob Möbel und Co. auf einer Tour transportiert werden können oder mehrere Fahrten notwendig sind.

Wie kommen die Unterschiede bei einem DIY Umzug im Vergleich mit einem Umzug durch ein Umzugsunternehmen zustande?

Die Erfahrung beweist: Ein Umzug ohne professionelle Hilfe nimmt mehr Zeit in Anspruch! Dank hilfreicher Utensilien und Werkzeuge sowie ihrer großen Routine führt eine Möbelspedition einen Umzug deutlich schneller durch als der Laie. Private Umzugshelfer aus dem Freundeskreis mögen zwar große Motivation mitbringen, in der Regel mangelt es aber an praktischer Erfahrung, Kraft und Kondition. 

Auch die Fahrzeugwahl spielt eine immense Rolle. Lkws bis zu 7,5 Tonnen oder noch größere Fahrzeuge (bei Bedarf mit Anhänger) stehen Möbelspeditionen jederzeit zur Verfügung – und dürfen vor allem von den Profis gelenkt werden. Privatleute haben selten Zugriff auf so große Fahrzeuge oder es fehlt an der Fahrerlaubnis. Dementsprechend müssen bei einem DIY Umzug oft mehr Touren gefahren werden und die Spritkosten steigen. Unweigerliche Folge: Mit jeder zusätzlichen Fahrt steigt auch die Umzugsdauer.

Weitere Kostenfaktoren

Neben den bisher genannten Punkten verursachen noch einige weitere Faktoren Umzugskosten:

  • Verpackungsmaterial und Umzugskartons
  • Material zur Renovierung
  • Halteverbotszone
  • Verpflegung der Helfer
  • Gebühren für die Ummeldung
Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Umzug gut planen und die Umzugskosten lieber etwas großzügiger kalkulieren. Vergleichen Sie außerdem mehrere Angebote und lesen sie das Kleingedruckte. Auf diese Weise sparen Sie unerwartete Kosten, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich waren.

Das Umzugsdatum

Neben diesen generellen Kosten hat auch die Wahl des Umzugstages eine Auswirkung auf die Preise. Am Wochenende umziehen – das klingt attraktiv, zumal kein Urlaub notwendig ist. Doch steigen am Wochenende automatisch die Preise, ob mit Möbelspedition oder Umzug in Eigenregie. Soll der Umzug an einem Samstag stattfinden, kann die Miete für einen Transporter gar das Doppelte kosten. 

Sogar die Jahreszeit wirkt sich auf Umzugskosten aus: Da die meisten Menschen im Sommer umziehen wollen, sind die Preise hier höher. (Eisige Kälte oder Glatteis gilt es allerdings ebenso zu vermeiden, wenn Sie in eine neue Wohnung umziehen und die Kosten gering halten wollen.) 

Sogar der Zeitpunkt innerhalb eines Monats hat einen Einfluss auf Ihre Kalkulation: Die Preise sind in der Monatsmitte meist am geringsten. Ist es Ihnen also möglich, eine gewisse Flexibilität an den Tag zu legen, sparen Sie allein dadurch bei Ihrem Umzug ein paar Euro ein.

Mit diesen Tipps zur Berechnung Ihrer Umzugskosten sollten Sie sich einen guten ersten Überblick verschaffen können. Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Umzug!
Ihr umzuege.de-Team

Erfahrene Profis

Ihr Kommentar
Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten
3828 + 6

Social Media

0Noch keine Kommentare