Umzugsratgeber

Umziehen in die erste gemeinsame Wohnung

Umziehen in die erste gemeinsame Wohnung
Umziehen in die erste gemeinsame Wohnung
© Urheber: SolisImages / Fotolia.com
04.03.2019
Adrian Ministrator

Gut vorbereitet in die Traumwohnung

Es ist ganz wunderbar, mit einem Menschen zusammen zu sein, mit dem man am liebsten seine ganze Zeit verbringen möchte. Gemeinsame Erlebnisse, zusammen in den Urlaub fahren, einen gemeinsamen Freundeskreis aufbauen, Freude und Sorgen teilen – und vielleicht geht es ja auch schon bald um Hochzeit und Kinder? Wenn Sie und Ihr Partner beginnen, Zukunftspläne zu schmieden, stellt sich sicher auch schnell die Frage nach dem Zusammenleben. Schließlich ist der nächste große Schritt für die Beziehung die erste gemeinsame Wohnung.

Der Entschluss zusammenzuziehen hat auch ganz pragmatische Vorteile. Sparen Sie sich eine Miete – wenn ohnehin meist eine Ihrer beiden Wohnungen leersteht und quasi nur noch als Lager für Hab und Gut dient. Zudem ist es anstrengend und kostet Zeit und Geld, zwischen zwei Wohnungen zu pendeln. Freuen Sie sich auf die gemeinsame Suche nach der Traumwohnung! Da das neue Zuhause alle wichtigen Kriterien für beide erfüllen muss, kann die Wohnungssuche zwar eine Weile dauern, doch weckt sie auch die Vorfreude auf Ihre erste gemeinsame Wohnung. Ist die Wunschwohnung dann endlich gefunden, geht die Planung und Vorbereitung los.

Voller Vorfreude: Die Vorbereitung

Bevor der Umzug losgehen kann, ist es sinnvoll, eine Bestandsaufnahme zu machen. Oft verfügen beide Partner bereits über einen komplett ausgestatteten Haushalt mit Bett, Kleiderschrank, Esstisch und Stühlen, Kommoden, Geschirr, Besteck, Fernseher und allerhand anderen Gerätschaften und Dingen. Da müssen Entscheidungen her: Wer bringt was mit in die neue Wohnung und was findet leider keinen Platz mehr? Durch die Bestandsaufnahme lässt sich schnell feststellen, was alles vorhanden ist, was noch fehlt oder welche Gegenstände neu angeschafft werden sollen. Regelt man dies alles vor dem Umzug, werden der eigentliche Transport und die Einrichtung um einiges entspannter. Nicht zuletzt, weil jeder an seiner eigenen Einrichtung hängt und für diese in der angespannten Phase des Umzugs mit Nachdruck einen Platz erkämpfen möchte. Vermeiden Sie Streit – klären Sie vorab in Ruhe, was in die neue Wohnung mitkommt.

Sie möchten sich nicht sofort von liebgewonnener Einrichtung trennen? Ob Omas Küchenbuffet, ein überdimensionierter Flachbild-TV, die eigenen ersten Malversuche in Öl oder einfach doppelt vorhandene Möbel – Sie müssen „übrige“ Gegenstände nicht gleich verkaufen, verschenken oder wegwerfen. Eine sinnvolle Alternative ist die Anmietung von Lager- oder Stauraum, wo Sie Ihre Dinge erst einmal einlagern können. Auch wenn es kein schöner Gedanke ist – Beziehungen können in die Brüche gehen, denn durch das zusammen Wohnen stellen sich die Partner einer neuen Herausforderung. Auch unter diesem Aspekt ist eine vorläufige Einlagerung sinnvoll, denn so sind Ihre Einrichtungsgegenstände erst einmal verwahrt, bis sich das Zusammenleben mit dem Partner bewährt hat.

Ein weiterer Pluspunkt, wenn Sie vor dem Umzug entscheiden, was mitkommt und was nicht: Die verkauften und eingelagerten Dinge ziehen nicht mehr mit in die neue Wohnung ein – das spart Zeit.

Wie auch bei jedem anderen Umzug gilt: Fangen Sie rechtzeitig mit dem Packen der Kisten an. Mit einer guten Vorarbeit haben Sie deutlich weniger Stress am Umzugstag! Werfen Sie gleich einen Blick auf unsere ausführliche Checkliste, die Ihnen eine sorgfältige Planung erleichtert.

Endlich ins gemeinsame Heim: Der Umzug

Nutzen Sie beim Umzug die praktischen Vorteile des Zusammenziehens von zwei Unterkünften in eine gemeinsame Wohnung: Wenn die beiden alten Wohnungen nah an Ihrem neuen Heim liegen, kommen Sie vermutlich mit nur einem Umzugswagen aus und können dadurch Kosten sparen. Da bei vorheriger Entscheidung nicht der gesamte Hausstand beider Wohnungen mitkommt und wenn bereits alles gepackt ist, kann erst die eine Wohnung und dann die andere umgezogen werden.

Arbeiten Sie versetzt, so schaffen Sie mehr am Umzugstag. Während die zweite Wohnung umgezogen wird, kann bei genügend Helfern z. B. eine Person die erste bereits besenrein machen, den finalen Stand der Zähler ablesen und sich um die Schlüsselübergabe kümmern. Damit sind einige der anstehenden Pflichten bereits erledigt und es gibt eine Baustelle weniger. 

Angekommen in der neuen Wohnung, können Stück für Stück die Möbel aufgebaut, die Kisten ausgepackt und die Wohnung nach Ihrem gemeinsamen Geschmack eingerichtet und dekoriert werden. Besprechen Sie am besten im Voraus, was in welches Zimmer kommen soll. Mit Sicherheit gibt es das eine oder andere Teil Ihres Partners, das Ihnen nicht so gut gefällt und umgekehrt – gehen Sie Kompromisse ein, das gehört dazu. Mit der Zeit werden Sie immer wieder etwas verändern und lassen die zunächst zusammengewürfelte Wohnung zu einer verschmelzen. Genießen Sie Ihr Abenteuer der ersten gemeinsamen Wohnung – denn zusammen ist einfach schöner!

Wie lief Ihr Umzug in die erste gemeinsame Wohnung ab?

War alles harmonisch und gut geplant? Gab es bei Ihnen Komplikationen, die durch eine bessere Vorbereitung hätten vermieden werden können? Wir freuen uns auf Ihre Geschichten!

Einen guten Start für Ihr Zusammenleben in Ihrer gemeinsamen Wohnung wünscht Ihnen
Ihr umzuege.de-Team

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