Schatzsuche als neuer Freizeittrend

Früher hieß es Schnitzeljagd, heute "Geocaching": Mit einem GPS-Gerät durchkämmen immer mehr Menschen die Region auf der Suche nach Schätzen

Schatzsuche Getarnt als Wanderer inspizieren sie ihre Umgebung ganz genau. Unerkannt von „Muggles“ (Menschen, die nicht eingeweiht sind) suchen sie in Wald und Feld: „Geocaching“ (auf deutsch: Versteck in der Erde) nennt sich die moderne Form der Schnitzeljagd mit GSP-Gerät.

Auch im Landkreis hat zahlreiche Bürger das Fieber gepackt. Bei Andreas-Paul und Michaela Kaiser war das vor fünf Jahren der Fall. Rund 450 „Caches“ (Verstecke) haben sie mittlerweile gefunden. „Das ist der Drang des Abenteurers“, erklärt der 40-Jährige. Regelmäßig geht der Garmisch-Partenkirchner dieser Leidenschaft nach – vom Ammertal über das Werdenfels bis ins Isartal. Wo er anfangen muss zu suchen, sagen ihm die Koordinaten unter www.geocaching.com. Dort kann jeder registrierte Nutzer nachschauen, wo weltweit Schätze liegen und auch selbst welche einstellen.

„Der Weg ist das Ziel“, findet Kaiser. Denn in den Verstecken sind nur kleine Finderlöhne enthalten. Schlüsselanhänger, kleine Figuren oder Aufkleber verbergen sich oft hinter den Caches.

Über die Geschenke freuen sich Sebastian (12) und Julia (7) Oswald jedes Mal am meisten. Mutter Manuela und Vater Andreas hat das Jagdfieber vor acht Jahren gepackt. Rund 120 Geheimnisse haben die Vier mittlerweile in Teamarbeit gelüftet.

Geocaching wird immer mehr zum Freizeittrend für die ganze Familie – sowohl bei Wanderungen im Sommer als auch bei winterlichen Skitouren. „Die Kinder bewegen sich an der frischen Luft“, nennt Manuela Oswald einen Vorteil. Außerdem führt die Suche die Menschen an unbekannte Orte. „Wir waren an Plätzen, die wir noch nicht kannten, obwohl wir hier leben“, sagt die Burgrainerin. Aus demselben Grund erkunden die Oswalds auch ihre Urlaubsziele per Koordinaten – wie in Hongkong, Singapur und auf den Philippinen. „Wir haben Orte gesehen, die wir als normale Touristen nie gefunden hätten“, ist sie sich sicher.

In der Heimat nutzt Andreas-Paul Kaiser die Schnitzeljagd auch beruflich. Mit den Buben und Mädchen an der Garmisch-Partenkirchner Gröbenschule hat der Lehrer beispielsweise etwas am Wank versteckt. „Die Beschäftigung ist pädagogisch wertvoll“, findet er.

Deswegen baut Gerhard Weiser vom Alpinen Studienplatz das Geocaching auch in die Gruppenprogramme ein, die er in den Jugendherbergen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald und Oberammergau anbietet. Nach dem großen Erfolg im Kreisort – „30- bis 40-mal wurden die Geräte im vergangenen Sommer ausgeliehen“, schätzt er – schaffen die anderen beiden Einrichtungen nun ebenfalls jeweils fünf GPS-Geräte an. Diese können sich Familien oder Gruppen nutzen. Den neuen Trend hat auch das Riessersee-Hotel erkannt: Dort können Schatzsucher ebenfalls die Navigations-Technik ausleihen.

Quelle: merkur-online.de

Umzugstipps

Anmelden, abmelden, ummelden Bei Freunden und Bekannten spricht es sich schnell herum, dass Sie umgezogen sind. Aber Ämter, Behörden, Institutionen und Dienstleister müssen Sie über Ihren neuen Wohnsitz informieren.
Umzug mit Kindern Wie Sie Ihrem Kind den Wohnortwechsel und die damit verbundene Änderung in ihrer Umwelt erleichtern, erfahren Sie hier.
Urlaubsumzug Sie fahren in den Urlaub, und wenn Sie wiederkommen, ist ihre „alte“ Wohnung in die „neue“ Wohnung überführt worden.
Familien-Umzug Von der Lieferung der Umzugskartons bis zur kindgerechten Unterbringung der jüngsten Familienmitglieder reichen die Angebote.
Senioren-Umzug Die Mitarbeiter der Möbelspedition werden auf Ihre Wünsche eingehen und den Umzugsstress von Ihnen fernhalten.
Umzugsservice Der Umzugsservice, den Sie bei einer Möbelspedition erhalten, kann ein entscheidender Faktor für das Gelingen Ihres Umzugs sein.