Lassen Sie sich zu allen wichtigen Terminen per Mail erinnern.
Mit individuellen Checklisten und Countdown-Funktion.
Bringen Sie Ihren Kindern während des Umzugs den Umgang mit Gegenständen beim Transport bei.
Kinder verdienen beim Umzug eine besonders rücksichtsvolle Behandlung, sie leiden am meisten.
Wenn Ihren Kleinen etwas zu Bruch gehen sollte - seien Sie nachsichtig, es gibt Versicherungen!
Bereiten Sie die Kinder lange vor dem Umzug durch Gespräche über die Gründe und die Durchführung des Umzuges vor. Hilfreich ist es auch, wenn Kinder zu Hause und in der Schule bis zum Schluss ihren großen und kleinen Pflichten nachkommen. Versuchen Sie, Ihrem Kind die Vorteile zu vermitteln, die der Umzug auch für es selbst haben kann. Oft lassen sich im Gespräch nicht nur Ängste abbauen, sondern es entsteht auch Lust auf Neues, und die Aussicht auf neue Freundschaften oder vielleicht auf ein größeres und schöneres Kinderzimmer lassen den Umzug nicht mehr gar so schrecklich erscheinen.
Lassen Sie Ihr Kind während des Umzuges bestimmte Aufgaben erfüllen, damit es das Gefühl hat, gebraucht zu werden. Das Kind sollte seine wichtigsten persönlichen Sachen selbst einpacken. Kinder haben große Angst vor dem Verlust oder der Beschädigung ihrer Sachen. Es ist besser, wenn die Kinder wegen ihrer persönlichen Dinge selbst mit den Möbelpackern sprechen. Oft entstehen zwischen Umzugsmännern und Kindern kleine „Freundschaften“. Ist Ihr Kind noch zu klein, organisieren Sie rechtzeitig einen Babysitter oder eine Kinderbetreuung, am Besten einen Verwandten oder Bekannten, den Ihr Kind schon kennt, ansonsten finden Sie professionelle Babysitter im Internet oder den Gelben Seiten.
Stellen Sie sich möglichst bald den neuen Nachbarn vor und erkundigen Sie sich, ob gleichaltrige Kinder da sind, mit denen Ihre Kinder spielen können. Versuchen Sie auch, Ihr Kind auch außerschulisch in Gemeinschaften einzuführen, etwa durch Besuche von Sportvereinen, Pfadfindern oder kirchlichen Gruppen. Besprechen Sie in der Schule mit der Direktion und den Lehrern die Ausnahmesituation Ihres Kindes. Vereinbaren Sie mit den Lehrern eine gewisse „Schonzeit“ für Ihr Kind. Versuchen Sie, in der Schule einen „Paten“ zu finden. Dies sollte ein beliebter oder guter Schüler / Schülerin sein, der Ihr Kind in den Schulbetrieb einführt und ihm hilft, sich in der Gruppe zurechtzufinden und eventuell in schlechten Fächern betreut, um es auf Klassenniveau zu bringen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind, um mit ihm die neue Umgebung zu entdecken und zu erforschen. Laden Sie neue Freunde und Freundinnen Ihrer Kinder immer wieder zu sich ein. Bestehende Freundeskreise müssen sich erst öffnen. Mit der alten Heimat sollte weiter Kontakt bestehen. Besser wenige, aber dafür intensive Kontakte.